Bericht: Achim Dörr

Trotz Präsenzabsage der Sternsinger-Aktion hat das Organisationsteam jede Menge an Aufgaben zu erledigen

Bericht von Achim Dörr
Quelle: Achim Dörr

Im zweiten Jahr in Folge musste die traditionelle Sternsinger-Aktion Corona-bedingt in der Seelsorgeeinheit Walldürn abgesagt werden.

Dennoch hat das Organisationsteam alle Hände voll zu tun. Die RNZ sprach mit Moritz Hajek, Simon Ulm und Johannes Trunk über die Arbeiten im Hintergrund, die Motivation, die verschiedenen Werbemaßnahmen zur Aktion und das Spendenziel. Mit im Organisationsteam sind auch noch Felix Kaufmann, Cedric Dörr und der Hauptverantwortliche, Gemeindereferent Adrian Ambiel.

Was motiviert das Organisationsteam Jahr für Jahr die Sternsinger-Aktion zu planen und durchzuführen?

Es ist schön Teil einer so großen Aktion zu sein und es zu ermöglichen, dass es notleidenden Kindern auch nur ein Stück besser geht. Nicht zuletzt stärkt diese Aktion, die viele Jahre schon zur Tradition geworden ist, auch unsere Gemeinschaft als Ministranten. Es macht viel Spaß und motiviert uns diese Aktion vorzubereiten und durchzuführen. Nicht zuletzt bleiben wir auch so mit den Kindern in Kontakt und gewinnen jedes Jahr auch neue Interessierte hinzu.

Eigentlich war das Drei-König-Singen wieder in Präsenz vorgesehen. Nun wurde es zum zweiten Mal in Folge wegen Corona abgesagt. Wie habt ihr das im Team aufgenommen?

Die Enttäuschung war groß, dass wir wieder nicht in Präsenz unterwegs sein können. Aber wir haben den Kopf nicht in den Sand gesteckt, sondern versucht das Beste aus der Situation zu machen und eine gute Lösung zu finden. Die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten hatte Vorrang und dafür mussten wir Sorge tragen.

Wie haben die Kinder und Jugendlichen darauf reagiert?

Die Kinder hatten sich im Vorfeld schon riesig darauf gefreut an der Aktion teilzunehmen. Klar, sie waren enttäuscht und auch traurig, aber der Großteil war einsichtig und hatte es verstanden, warum wir es absagen mussten. Wir hoffen natürlich auf das nächste Jahr und dass dann auch wieder viele Kinder bereit sind mitzumachen.


Was unternehmt ihr ganz konkret um auf die Sternsinger-Aktion aufmerksam zu machen?

Wir versuchen über verschiedene Kanäle auf die Sternsinger-Aktion aufmerksam zu machen. Über unseren Social-Media Auftritt, vor allem über die Geschäfte des täglichen Bedarfs und natürlich auch in allen kirchlichen Einrichtungen machen wir Werbung mit Plakaten und Flyern. Darüber hinaus natürlich auch viel Mund-zu-Mund-Werbung. Die Segensaufkleber, Informationen zur Aktion und die Spendendosen wurden verteilt, aufgestellt und wir hoffen auch auf die Zeitungen, dass Sie darüber berichten, wofür wir sehr dankbar sind.
 

Welche Aktivitäten und Arbeiten müsst ihr im Hintergrund abwickeln und kann man schon etwas zur bisherigen Spendensumme sagen?

Wichtig war zunächst die Kontakte mit den Walldürner Geschäften und Institutionen aufzubauen. Die Spendentüten mit dem Werbematerial und den Überweisungs-trägern mussten gerichtet werden und das ist für Walldürn schon jede Menge. Alles muss verteilt und für den Zeitraum der Aktion auch nachbestückt werden. Über die Spendensumme lässt sich noch nichts aussagen, da die Aktion noch andauert.


Wie lange läuft die Aktion noch und welches Spendenergebnis visiert ihr an?

Die diesjährige Sternsinger-Aktion geht noch bis zum 2. Februar. Wir haben uns aber kein bestimmtes Spendenziel gesetzt, sondern hoffen einfach auf eine größtmögliche Spendensumme, um möglichst vielen Kindern in den ärmeren Ländern helfen zu können und sie etwas glücklicher zu machen. Wir hoffen natürlich auf ein gutes Ergebnis und eine große Spendenbereitschaft in der Bevölkerung.

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